KOMMA Blog

Die Deutschen heben wieder ab



Ein Volk der Extreme: Wie aus Nazis Linke wurden und aus Linken Nazis werden: Interview mit Professor Adorján Kovács, Arzt und Publizist



Alexander Ulfig: Sie arbeiten als Arzt und sind daneben auch als Publizist tätig. Ihre publizistischen Arbeiten kreisen fast alle um Deutschland. In Ihrem Buch „Deutsche Befindlichkeiten“ werfen Sie den Deutschen die Neigung zu Übertreibungen und Extremen vor. Ist diese Neigung wirklich eine typisch deutsche Charaktereigenschaft?



EU-Umfrage zur Frauenquote



Die EU Kommission bittet im Auftrag von Quotenbefürworterin Viviane Reding vom 5. März bis 28. Mai um Meinungsabgabe. Teilnehmen können NGOs, also Vereine, Institutionen aber auch und Einzelpersonen gleichermaßen! Geben Sie Frau Reding doch bitte gute Argumente gegen eine Quote – natürlich auch dafür, wenn es denn sein muss. 

Alle Infos und Download des Fragebogens (auf Deutsch) ist unter folgendem Link zu erreichen: http://ec.europa.eu/justice/newsroom/gender-equality/opinion/120528_de.htm;



Volle Kelle: Falling Down



Meine wöchentliche Kolumne bei The European hat diesmal den Welt-Down-Syndrom Tag zum Thema, der mehr oder weniger geräuschlos am 21. März zum ersten Mal begangen wurde. 90 Prozent aller Kinder mit dieser Diagnose werden heute schon abgetrieben und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen es für die ganze Gesellschaft hat, wenn wir behindertes Leben schon vor der Geburt selektieren und als nicht lebenswert einstufen. 

Ein Ausschnitt:



Feministischer Offenbarungseid+++ Aktion: Starke Frauen brauchen keine Quote



 Frauenquoten untergraben die herausragenden Leistungen, die tausende von Frauen täglich in Deutschland erbringen. Sie haben sich mit Mut und Durchsetzungskraft nach oben gearbeitet und zeigen täglich, dass es nicht auf das Geschlecht, sondern auf die individuelle Leistung ankommt in unserer Gesellschaft. 

Wir wollen uns nicht durch eine Frauenquote kleinreden lassen, was Frauen eigenständig durch ihr Wissen und Können erreicht haben. Wir wollen auch keine Bürokratie aus Brüssel, die uns vorschreibt, wie wir in Deutschland zu handeln haben. Deswegen sagen wir mit unserer Stimme: 



Wer schützt uns vor solchen Richtern?



Die Karlsruher Richter haben schon seit langem entschieden: Die Sicherungsverwahrung ist in Teilen nicht verfassungskonform. Viele Schwerverbrecher werden wohl in die Freiheit entlassen. Männer sind darunter, die sich im Knast jeder Therapie entzogen haben – und die immer wieder Verbrechen begingen.


Man möchte schreien vor Wut! In Dortmund wird ein Sexualverbrecher nach Haftentlassung monatelang von der Polizei und Psychologen bewacht und betreut. Kaum unbeobachtet, vergeht er sich an einer Siebenjährigen. Im Münsterland missbraucht ein Triebtäter, soeben raus aus dem Knast, die fünfjährige Tochter seiner Nachbarn. 




Schafft das Saarland ab!



Die Saarländer sind experimentierfreudig - besonders in der Politik. Die Umtriebigkeit kann sich das Land leisten, weil es seit Jahren bezuschusst wird. Zeit, für einen alten Vorschlag: Die Bildung der „Saarpfalz“. 


Berlin Die Saarländer sind ein lustiges Völkchen. Gemütlich, kulinarisch, französisch. Sie stellen den Grillweltmeister und probieren gerne mal was Verrücktes aus. Vor allem in der Politik, die sie als eine Art Hexentanzfestival betrachten. 




Wer würde neuer Bundespräsident?



Christian Wulff kämpft um sein Amt. Doch hinter den Kulissen hat in Berlin bereits eine Debatte über mögliche Nachfolger begonnen. Dabei gilt Joachim Gauck als der große Favorit – allerdings nur auf den ersten Blick. 

Joachim Gauck ist ein grandioser Redner, ein Mann mit Haltung und Ethos, ein tapferer Kämpfer gegen DDR-Unrecht und für die Freiheit, er ist über alle Parteien hinweg respektiert. Gauck ist ein wunderbarer Querkopf gegen die verlogene politische Korrektheit, der Mut zur eigenen Meinung hat, und sei es die Verteidigung von Thilo Sarrazin.



Brüderle, bitte übernehmen!



Die Tage des Parteivorsitzenden Philipp Rösler sind gezählt. Der Jugendstil der FDP ist am Ende. Bald dürfte das Liberalen-Großväterchen Rainer Brüderle das Ruder übernehmen.

Ein Vorsitzender bei seiner FDP ist derzeit so populär wie Friedensforschung bei den Hells Angels, zielgruppensicher wie ein Posaunist im Schweigekloster und wählbar wie abgelaufener Joghurt im Supermarkt. Der Job ist derart unangenehm, dass man sich wundert wie Philipp Rösler noch darum kämpft. Denn in Wahrheit hat er längst verloren. Die Tage seines Parteivorsitzes sind gezählt.



Schluss mit dem Banker-Bashing



Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe hergefallen wird. Die verbalen Attacken der Politiker auf Banker gleichen einer Hatz. Dabei ist die Schuldenkrise eine Sünde der Politik selbst.

Das versuchte Bombenattentat auf Josef Ackermann ist glücklicherweise vereitelt. Die verbalen Bombenattentate aber gehen weiter. Die Banker im allgemeinen und Josef Ackermann im besonderen sind seit Monaten Zielscheibe einer ideologischen Hatz, die kaum mehr Grenzen kennt. Es wird Zeit, dem endlich Einhalt zu gebieten.



Staatliche Sexualkunde



Die Reaktion auf die Rede des Papstes beim Neujahrsempfang der Botschafter in Rom im Januar 2011 lässt unwillkürlich fragen, warum es denn sonst kein Politiker gewagt hat, zum Thema Sexualkunde Stellung zu nehmen. Es geht letztlich nicht um die Position der Katholischen Kirche zu dieser Problematik, sondern um ein universales Menschenrecht und um die Wirklichkeit der menschlichen Natur im allgemeinen.




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